Was ist CranioSacrale Therapie?

Die CST ist eine sanfte manuelle Technik zur Entspannung des CranioSacralen Systems und der Strukturen, die es beeinflussen. Mit Hilfe der CST lassen sich erhöhte Spannungszustände und ein Ungleichgewicht im CranioSacralen System aufspüren und behandeln. Dazu wird die natürliche Selbstregulation des Körpers in seiner Ganzheit stimuliert und die Beweglichkeit der Körperstrukturen gefördert. Schmerzen werden beseitigt, Blockaden aufgelöst und eine tiefgreifende Regeneration von Organismus, Körper, Geist und Seele bewirkt.

Es wird immer der ganze Körper untersucht, da die Ursache der Beschwerden weit entfernt von dem Ort liegen kann, an dem das Problem dann sichtbar wird.


Cranio Sacral Therapie unterstützt Babys bei der Bewältigung der Geburtsstrapazen und Kinder generell, wenn sie aus dem Gleichgewicht geraten sind.

 

 

 

 

 

CranioSacrale Therapie für Babys und Kinder

Babys haben nach der Geburt viel zu bewältigen. Durch den Druck des engen Geburtskanals, werden nicht nur die Schädel- und Gesichtsknochen stark komprimiert, sondern auch die Halswirbelsäule ist großer Belastung ausgesetzt. In den ersten Lebenswochen entfalten und formen sich die Schädelknochen und das kindliche System reorganisiert sich.


Hat die Geburt sehr lange gedauert, oder sind kleinere oder größere Schwierigkeiten aufgetreten, können die kleinen Körper diese Neuorganisation oft nicht allein bewältigen. Auch eine Krumm-, oder Zwangshaltung des Babys über längere Zeit, aufgrund mangelnden Raumangebots in der Gebärmutter, bedingt durch Beckenend-, Querlage oder Mehrlingsschwangerschaft, verursacht in den ersten Monaten häufig Beschwerden.

 

 

Anwendungsgebiete und Indikationen

bei Babys

 

  • Geburtstrauma (nach Zangengeburt, Vakuumextraktion und Kaiserschnitt)
  • Steißlage
  • Zwillingsgeburt
  • Lange, schwierige oder auch spontane Geburt
  • Nach kurzer, hektischer Austreibungsphase
  • Frühgeburt
  • Schlafproblem
  • Schreien "ohne Grund"
  • Verdauungsprobleme, Blähungen, Koliken
  • Saug- und Trinkschwierigkeit
  • Schiefhals und Asymmetrie
  • Hüftproblem
  • wenn die Schwangerschaft emotional belastend war

bei Kleinkinder und Kindern

 

  • Häufiges Erkranken (Schnupfen, Mittelohrentzündungen, Grippe ...)
  • Nach Stürzen
  • Begleitung bei Zahn- und Kieferregulation
  • Auffälligkeiten im Verhalten (Aggression, AD(H)S ...)
  • Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Skoliose
  • Ressourcenförderung für Kinder mit besonderen Bedürfnissen
  • Migräne, Kopfschmerzen, Schlafstörungen

 

 

 
 
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